Das Sein ist eine Geworfenheit

und eine Leerheit, die man nur durch des

Weisen Ruhe erfährt!

Am 26.01.1979 in Leut ( Belgien) als Sohn ein Nato Offiziers und einer deutschen Mutter geboren. White spürte schon in seiner Kindheit einen Draht zum geschriebenen Wort (Weisheit). Die Bücherschränke im Hause White galten für den jungen White stets als Heiligtum. Zu seiner Kommunion bekam er von seiner Patentante Julien einen Parker Kugelschreiber geschenkt. Mit sieben verfasste er seine ersten, zuerst rudimentär, Gedichte. 1988 mit Weihnachten trennten  sich seine Eltern im Streit. Ein Trauma für den jungen White, denn in der selben Nacht gelangten er und seine Schwestern nach Deutschland, nachdem seine deutsche Tante sie aus Maasmechele abgeholt hatte. Dies war für den jungen White eine Gefühlshölle!

Wie viele Tode kann man sterben im Gefühl!!!

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Eine poetische Reise
Geht mit James White auf eine lyrische Reise, die euch den Geist des Poeten und der Weisheit näher bringt...............
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Im Schatten des Geistes verweilen

Und gefangen fühle ich mich, als

Würde ich durch ein einsames

Labyrinth schreiten, ohne

Die Sicherheit der Geborgenheit;

 

Im Schatten verweilen, der mich

Innerlich zereißt und mir keine

Ruhe bringt im aufgewühlten

Herzen, denn unter der Verdammnis

Namens Schattendasein bin ich

 

Geworfen worden in dieses ichabsolute

Samsara; die Sirenen singen,

Der Minotaurus wartet; die Moiren

Flehe ich an: Klotho, Lachesis, wie

Atropos: gebt mir eine andere

Bestimmung, so dass ich Licht sehen kann!

 

- Im Schatten verweilen -

When I was back there in seminary school

The was a person there

Who put forth the proposition

 

That you can petition the Lord

with prayer

 

Petition the Lord with prayer

Petition the Lord with prayer

 

You cannot petition the Lord with prayer!

 

(The Soft Parade, The Doors, by Jim Morrisom)


To see the World in grain of sand

 

And heaven in a wild Flower

 

Hold infinity in the palm of your hands

 

And eternity in a hour

 

(William Blake, englische Romantik, ( 28. November 1757 in London; † 12. August 1827)


Am Morgen einer schllaflosen Nacht,

Hört ich die Sirenen klingen,

Zart und voller Anmut

Erregten sie mein Gehör,

Am hohen Ufer, dieser Stadt,

 

Entfliehen kann man mit ihnen

In die Tiefen der Leidenschaft,

Und stark, wie gerissen man

Muss sein, um ihnen zu

Entfliehen, um nicht zu

 

Verlieren den Odem der Lebenskraft;

So sei man der Heroes und

Stählern, durchtrieben und

Vorausschauend band man sich

Fest am Maste ästhetischer Kunst, der Literatur!

 

- Die Sirenen -


Schreiben um nicht wahnsinnig

Zu werden, denn geworfen wurde

Ich mit dem Nimbus eines

Bohèmefluchs in dieses Dasein

Als Poet, dem rationalen wie

 

Irrationalen Prinzip, das das

Solare wie Lunare Prinzip

Gleichfalls in sich vereint;

Wollen wir eine Brücke bauen

Zwischen Artemis und Apollon, damit

 

Der Wahnsinn ein Ende hat

Und nicht mehr spalten kann

Des Poeten Herz, das gleichsam

Sein Erfolg, wie Verdammnis

Vereint; schluss mit der Nervenwaage!

 

- Die Nervenwaage -*

 

*Dichtung über den Zwiespalt des Schaffens von Dichtung und der Wirklichkeit, die den Poeten stets tief ins Mark geht!

Wie Jean Cocteau es passend ausdrückte, dass der Poet beim Schaffen einer Dichtung sein Herzblut gibt, und dabei stets ein Stück seiner Wehmut preisgibt und sozusagen im Prozess des Schaffens ein Stückweit stirbt, denn der Poet schafft in seiner Sensibilität eine Brücke zwischen dem Profanen und der Metaphysik des Seins!


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Zur Erinnerung
Der 11.09.2001 war ein Tag des kollektiven Traumas für die USA, das die ganze westliche Welt mit einband. So begann der Krieg zwischen muslimischen Fundamentalisten und den amerikanischen Calvinisten. Der Krieg im mittleren Osten hält bis heute an. Würde hat kein Platz im Krieg um Ideale, die nur Ideen sind, doch keine Substanz haben. Bomben haben kein Gewissen, die Soldaten die sie werfen sollten es eigentlich, denn der Krieg nimmt keine Rücksicht gegenüber Kinder, Familien, Alte, die der Willkür der Mächte wehrlos ausgesetzt sind!
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